Beitrag zum Schöpfungstag 2015 / Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Niedersachsen

Der ökumenische Trägerkreis „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ / Region Braunschweig hat sich wie folgt an den Umweltwettbewerb der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Niedersachsen (ACK) mit folgenden Beitrag und zusätzlicer Auflistung der Aktionen mit Presseberichte etc. beworben:
Die „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ wurden europaweit vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (www.ibb-de.de) als Gedenken an die beiden Nuklear-Katastrophen (Tschernobyl und Fukushima) und deren Opfer 2012 initiiert, verbunden mit der Überlegung dass der alleinige deutsche Atomausstieg keine wirkliche Lösung ist, denn Radioaktivität kennt keine Grenzen. Es gilt also die europäischen Umwelt – und Atomgegnergruppen zu stärken und mit ins Boot zu holen. In den Tagen um die Fukushimakatastrophe (11.März) und in den Tagen um die Tschernobylkatastrophe (26.4.) finden in neun europäischen Ländern diese Europäischen Aktionswochen statt. Vor Ort werden diese Aktionswochen von Trägerkreisen unterschiedlicher Aktionsgruppen und Parteien eigenständig organisiert und verantwortet. Am Vorabend des Tschernobyl-Jahrestages findet jeweils zur gleichen Zeit (21 Uhr MEZ) eine Kerzenaktion bei allen beteiligten Trägerkreisen statt.Die Region Braunschweig beteiligt sich (als einziger mit einem ökumenischen – also rein kirchlichen- Trägerkreis) seit 2013 an diesen Aktionswochen. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden vor Ort und kirchlichen Arbeitsbereichen (z.B. Ev. Jugend) versteht sich von selbst, aber auch die Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen, Schulen und Kommunen wird intensiv gepflegt. 2013 wurde der Grundstein gelegt für die wiederkehrenden Veranstaltungen wie „Fukushima-Mittagsgebet“ und „Tschernobyl-Kerzenaktion“. Weiterhin begann eine konstruktive Zusammenarbeit beim Thema Energiewende/Erneuerbare Energie mich der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Wesentlicher Bestandteil der Aktionswochen sind die Fukushima- und Tschernobyl-Zeitzeugen für die Termine organisiert werden und die begleitet werden bei Vorträgen in Schulen und bei anderen Gelegenheiten.
2014 kam ein neuer Schwerpunkt (zunächst als einmalige Aktion) hinzu: Das Umweltfestival in der Wolfenbütteler Fußgängerzone. Infostände mit den Themen „Umwelt“(der jährlich stattfindende Umweltmarkt hat seinen Termin geändert und war wesentlicher Bestandteil des Festivals), „Erneuerbare Energie“ (E-Mobilität / E-Auto / Energiemobil der Ostfalia Hochschule etc.) und eine Bühne mit viel Live-Musik von Schüler- und Jugendbands der Region sorgten für viel Information und Unterhaltung. Grußworte der Landrätin, des Bürgermeisters, der kirchlichen Umweltbeauftragten, eines Vertreters der belarussischen Botschaft und die „Gedenkminute für die Opfer von Tschernobyl“ rundetetn das Umweltfestival ab.
Dieses Umweltfestival soll 2016 (30 Jahre Tschernobyl / 5 Jahre Fukushima) in veränderter Form wiederholt werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurde ein Umweltwettbewerb (für Schüler und Studenten) entwickelt, der hauptsächlich von der Stadt Wolfenbüttel ausgeht und der im Zusammenhang mit den ersten Überlegungen zum Umweltfestival 2016 entstand. Dort (Umweltfestival 2016) werden dann auch die beteiligten Projekte vorgestellt.

Über die Aktionen 2015 berichtet die separat in zwei Teilen verschickte Foto-Dokumentation.

Paul Koch
Organisator, Koordinator, Ansprechpartner für den ökumenischen Trägerkreis Region Braunschweig

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